„Entscheidung zum Verlustrücktrag nachbessern!“

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VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann begrüßt die Entscheidung der Koalition zum Verlustrücktrag, fordert aber Erweiterungen.

„Mit der Entscheidung der Koalitionsrunde, den geltenden Verlustrücktrag für die Jahre 2020 und 2021 auf 10 Millionen Euro anzuheben, wird eine wesentliche Forderung des Maschinen- und Anlagenbaus erfüllt. Nicht minder wichtig ist jedoch, den Rücktragszeitraum von jetzt einem Jahr auf bis zu fünf Jahre zu erweitern. Alles andere wäre halbherzig. Denn mangels Ausgleichsvolumens in einem für viele Unternehmen schon schwierigen Jahr 2019 wird nur eine zusätzliche zeitliche Ausweitung dem industriellen Mittelstand die notwendige Liquidität verschaffen, die er zur Überwindung der Krise braucht. Hier muss die Koalition im weiteren parlamentarischen Verfahren in jedem Fall nachbessern.“

Hier finden sie das aktuelle VDMA-Positionspapier zum Thema.