Kein unbefristeter Homeoffice-Anspruch durch die Hintertür!

shutterstock

Die Homeoffice-Verordnung von Bundesarbeitsminister Heil trägt das Verfallsdatum 15. März. Dieses muss in jedem Fall eingehalten werden. Ein unbefristeter Anspruch auf Homeoffice, der betriebliche Freiheiten einschränkt, darf nicht durch die Hintertür eingeführt werden.

„Der Bundesarbeitsminister will nun mit Hilfe des Arbeitsschutzes den Anspruch auf Homeoffice durchsetzen, mit dem er an anderer Stelle zurecht scheiterte. Das Gute ist, dass seine Verordnung das Verfallsdatum 15. März tragen wird. Dieses muss in jedem Fall eingehalten werden. Denn was die Unternehmen in Corona-Zeiten in keinem Fall brauchen, ist ein Anspruch auf Homeoffice durch die Hintertür, der auch nach Corona die betrieblichen und unternehmerischen Freiheiten einschränkt!

Die Homeoffice-Entscheidung ist widersprüchlich. Arbeitgeber sollen möglichst vielen Arbeitnehmern Homeoffice anbieten. Arbeitnehmer können dagegen darauf bestehen, weiterhin im Büro zu arbeiten. Bislang haben sich Vertreter von Arbeitgebern und Arbeitnehmern einvernehmlich gegen eine solche Regulierung ausgesprochen – sogar gemeinsam mit dem Bundespräsidenten

Die Unternehmen des Maschinenbaus sind kein Ort der Ansteckung und tun schon jetzt aus eigenem Interesse und Verantwortungsgefühl alles, um betriebliche Abläufe mit Gesundheitsschutz vereinbaren zu können“, sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann.