Welcker zum Koalitionsvertrag: „Verwaltung des Jetzt“

VDMA

VDMA-Präsident Carl Martin Welcker hat in dem politischen Magazin „Report München“ den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD heftig kritisiert. Das fast 180-Seiten-starke Papier zeige „nichts Mutiges“ auf.

In der vom Bayrischen Rundfunk am Dienstagabend ausgestrahlten Sendung bezeichnete VDMA-Präsident die Vorhaben der angestrebten Großen Koalition als eine „Verwaltung des Jetzt“, weil es den drei Parteien an einer Idee fehle, wo Deutschland „in zehn oder fünfzehn Jahren sein sollte“. Er warf ihnen insbesondere vor allem mangelnde Entschlossenheit beim Ausbau der digitalen Infrastruktur vor. Alles, was zur Digitalisierung in dem Vertrag steht, „stand eigentlich schon im letzten und vorletzten Koalitionsvertrag“, von dem aber „nichts oder nur sehr wenig“ umgesetzt worden sei.

Der VDMA-Präsident sprach von verpassten Möglichkeiten, insbesondere wenn man die globale Entwicklung betrachte. „Andere Nationen schreiten in Siebenmeilenstiefeln nach vorne, und wir treten auf der Stelle“, warf Welcker den Groko-Partnern vor.

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