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Kernforderungen des VDMA zur Bundestagswahl 2021
Die Bundestagswahl 2021 wird thematisch von den Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung bestimmt. Auch dem Maschinen- und Anlagenbau geht es darum, schnell aus dem Krisen-Modus herauszukommen. Die gemeinsame Aufgabe von Politik und Wirtschaft lautet: Wie gestalten wir die ökonomische Welt in der Post-Pandemie-Zeit?
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News

„Minister Heil schießt übers Ziel hinaus“
VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann erklärt zur Debatte zum Betriebsrätemodernisierungsgesetz heute im Bundestag:
„Mitbestimmung hat Grenzen“
Die Zusammenarbeit der Betriebspartner ist in der Kultur des Maschinen- und Anlagenbaus fest verankert – und erfolgreich. Aber die Mitbestimmung hat Grenzen. Ständig neue Ansprüche auf eine Ausweitung zu erheben, ist kontraproduktiv.
Funktionierender Arbeitsmarkt braucht Befristungen
Der Vorstoß von Bundesarbeitsminister Heil, befristete Arbeitsverhältnisse einzuschränken, kommt aus Sicht des VDMA zur Unzeit. „Gerade in Zeiten des wirtschaftlichen Umbruchs braucht der Arbeitsmarkt mehr und nicht weniger Flexibilität“, gibt VDMA-Präsident Karl Haeusgen zu Bedenken.
„Eingriffe in das Arbeitsrecht sind Gift in der Krise“
Das Risiko steigender Arbeitslosigkeit lässt sich nur durch Wachstum und eine umfassende Liberalisierung des Arbeitsmarktes abwenden, nicht durch Eingriffe in das Arbeitsrecht.
„Paket für Bürokratieerleichterungen“ mindert Belastungen nur punktuell
Das von der Bundesregierung beschlossene „Paket für Bürokratieerleichterungen“ ist aus Sicht des Maschinen- und Anlagenbaus eher ein Päckchen denn ein Paket.
Oster-Ruhetage: Korrektur ist richtig
Bund und Länder haben ihre Entscheidung zu den Oster-Ruhetagen korrigiert. Das ist ein gutes Signal: im Grundsatz funktioniert der Dialog zwischen Politik und Wirtschaft auch unter dem Druck der Corona-Pandemie.
Produktionsstopp an Gründonnerstag nur mit Betriebsurlaub!
Gründonnerstag als Ruhetag - das stellt Unternehmen vor große organisatorische Herausforderungen und verursacht erhebliche Kosten. Es ist nicht nachvollziehbar, was gewonnen wird, wenn die Industrie zusätzlich einen Tag stillsteht.
„Ausbildungsprämie allein schafft nicht mehr Ausbildungsplätze“
Die Ausweitung der Ausbildungsprämie ist ein ermutigendes Signal für weitere Betriebe, die trotz der Corona-Pandemie viele junge Menschen auszubilden. Der VDMA weist darauf hin, dass insbesondere die Berufsorientierung in den Schulen und die Berufsberatung durch die Arbeitsagenturen intensiviert werden sollten, um die berufliche Ausbildung zu stärken.
„Chinas neuer Fünf-Jahresplan verstärkt den Wettbewerb“
Der neue chinesische Fünf-Jahresplan wird den technologischen Druck auf Deutschland und Europa weiter erhöhen. Der Plan bietet auch Chancen für den Maschinen- und Anlagenbau – aber die derzeitige Visapolitik Chinas ist nicht hilfreich.
Maschinen- und Anlagenbau zu freiwilligen Corona-Tests in den Betrieben bereit
Eine schnellere Bekämpfung der Pandemie kann auch mit Hilfe von Corona-Tests in den Unternehmen gelingen. Darauf bereiten sich viele Maschinen- und Anlagenbauer aktiv vor – es muss aber eine freiwillige Maßnahme für Beschäftigte und Betriebe sein.

Redaktionstipp

11.11.2020
Der transatlantische Streit um Airbus- und Boeing-Subventionen belastet auch Unternehmen aus dem Maschinenbau. Es gilt unverändert eine Verhandlungslösung zu finden. Der VDMA fordert daher einen konstruktiven Dialog der EU und USA.
08.11.2020
Der Wahlsieg von Joe Biden ist ein gute Nachricht für die transatlantischen Beziehungen. Der Maschinen- und Anlagenbau erwartet vom neuen US-Präsidenten eine besser berechenbare Politik, die auch die transatlantischen Partner in Europa wieder stärker einbindet.
04.11.2020
Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland erholt sich schrittweise von den Folgen der Corona-Krise. Nach dem saisonalen Rückschlag im August zeigte der Auftragseingang im September 2020 wieder ein positives Bild.
27.10.2020
Wasserstoff und E-Fuels sind ein wichtiger Beitrag zur Klimaschutzstrategie – Gesetzentwurf zur nationalen Umsetzung der Erneuerbaren-Energie-Richtlinie (RED II) ist nicht ambitioniert genug und muss überarbeitet werden.
21.10.2020
Der VDMA fordert eine Reform der Lohnsummenregel. Die Verhandlungen zum Jahressteuergesetz wären hierfür der geeignete Rahmen.
15.10.2020
Die Zahl der Beschäftigten im Maschinen- und Anlagenbau hat abgenommen. Kurzarbeiterregelungen vermeiden noch größere Rückgänge.
14.10.2020
Der anhaltende Subventions-Streit zwischen der EU und den USA belastet auch Unternehmen aus dem Maschinenbau. Daher braucht es rasch einen konstruktiven Dialog um Strafzölle abzuschaffen.
12.10.2020
OPC UA for Machinery und OPC UA for Machine Tools veröffentlicht - umati-Community testet Funktionalität beider Spezifikationen im umati Demonstrator
13.10.2020
Angesichts der bevorstehenden Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie warnt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann vor Einschränkungen von Geschäftsreisen.
05.10.2020
Da viele Unternehmen mobiles Arbeiten über die Corona-Krise hinaus ihren Mitarbeitern anbieten wollen, wenn es betrieblich machbar ist, hält VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann einen gesetzlichen Anspruch auf sogenanntes Homeoffice für überflüssig.
30.09.2020
Zur Generaldebatte im Bundestag sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann: „Die große Koalition muss jetzt ihren Blick über die direkte Krisenbewältigung hinaus richten. Die Corona-Bekämpfung darf nicht zu einer Staatswirtschaft führen."
29.09.2020
Brief an Entwicklungsminister Müller: Polemik gegen Verbände und Unternehmen ist ein Zerrbild der Realität
08.09.2020
Die Corona-Pandemie sorgt im Maschinen- und Anlagenbau für große Investitionszurückhaltung. Darunter leidet die Produktion auch im zweiten Halbjahr. Für 2021 erwartet der VDMA dann wieder ein kleines Produktionsplus von 2 Prozent.
23.09.2020
Aus Anlass des Haushaltsentwurfs für 2021, den das Bundeskabinett am Mittwoch gebilligt hat, warnt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann vor einer dauerhaften Schuldenpolitik.
04.06.2018
Der exportorientierte deutsche Maschinen- und Anlagenbau hat wie kaum eine andere Industrie von der wirtschaftlichen und politischen Einigung sowie dem Euro als Gemeinschaftswährung profitiert. Das Referendum der Briten für den Brexit hat die EU erschüttert. Auch zwei Jahre danach ist immer noch nicht völlig klar, wie die EU und das Vereinigte Königreich künftig zusammenarbeiten. Eine Sonderrolle des Vereinigten Königreichs darf es dabei nicht geben. Der Maschinenbau sagt „der Zusammenhalt der EU geht vor“ und fordert gleiche Wettbewerbsbedingungen in der EU27 und dem Vereinigten Königreich.
02.07.2018
Ausländische Direktinvestitionen in Deutschland sichern ebenso wie deutsche Direktinvestitionen im Ausland den Erfolg des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus. Anders als in der EU schränken einige Wirtschaftsräume ausländische Investitionen aus wirtschaftlichen und politischen Gründen ein. Problematisch ist das, wenn gleichzeitig staatlich gelenkte und finanzstarke Investoren aus diesen Ländern bei uns aktiv werden. Das Gebot heißt „Reziprozität“, gleiche Bedingungen zum gemeinsamen Nutzen. Politisches Ziel muss es sein, überall gleiche Investitionsbedingungen wie in Europa zu erreichen.
27.09.2018
Die USA sind der wichtigste Exportmarkt und Investitionsstandort für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau. Gleichzeitig ermöglichen deutsche Unternehmen mit Investitionsgütern den Aufbau und die Modernisierung der amerikanischen Industrie. In politisch angespannten Zeiten der transatlantischen Beziehungen sollten die EU und die USA ein schlankes Freihandelsabkommen und gleichzeitig eine Reform der Welthandelsorganisation WTO anstreben. Mit 164 Mitgliedern ist die WTO die beste Plattform, Wettbewerb und Freihandel herzustellen.
15.11.2018
VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann hat ein klares Bekenntnis zur Tarifautonomie abgelegt. „Sie ist ein Beleg dafür, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer generell ihre Beziehung weitgehend allein regeln können.“ Der Staat sollte bestenfalls einen lockeren arbeitsrechtlichen Rahmen setzen, so Brodtmann.
18.01.2019
VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers sieht ausreichend finanziellen Spielraum für umfassende Steuererleichterungen.
15.02.2019
Der stellvertretende VDMA-Hauptgeschäftsführer Hartmut Rauen hält den Einsatz von Künstlicher Intelligenz für weitgehed unkritisch, auch wenn eine Diskussion über ihre ehtischen Dimensionen für wichtig sei, so Rauen aus Anlaß der Bundestagsdebatte über die KI-Strategie der Bundesregierung.
20.02.2019
Ulrich Meißner, Steuerexperte des VDMA hat die Positionen und Forderungen des Maschinen- und Anlagenbaus zur Steuerlichen Forschungsförderung in einer öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages erläutert. In einem kurzen Gespräch mit dem VDMA-Hauptstadtbüro schildert er seine Eindrücke.
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau kann anlässlich des Berufsbildungsberichts, den die Bundesregierung am Mittwoch verabschiedet hat, für seine Unternehmen eine stolze Bilanz ziehen: Die Zahl der Auszubildenden ist im deutschen Maschinen- und Anlagenbau im Jahr 2018 erneut gestiegen.
08.05.2019
VDMA-Präsident Carl Martin Welcker begrüßt, dass die parlamentarischen Beratungen zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz nun endlich beginnen.
17.07.2019
Naemi Denz, Mitglied der VDMA-Hauptgeschäftsführung, hat vor der Sitzung des Klimakabinetts am Donnerstag konkrete politische Maßnahmen angemahnt.
08.08.2019
Die Große Koalition will das Arbeitszeitgesetz neu regeln. Der VDMA fordert, den Betrieben künftig mehr Gestaltungsmöglichkeiten einzuräumen, damit sie die Arbeitszeit den Anforderungen der fortschreitenden Digitalisierung anpassen können.
Doreen Gidde
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