KurzPositionen

KurzPosition: Freihandel zwischen USA und EU
Die USA sind der wichtigste Exportmarkt und Investitionsstandort für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau. Gleichzeitig ermöglichen deutsche Unternehmen mit Investitionsgütern den Aufbau und die Modernisierung der amerikanischen Industrie. In politisch angespannten Zeiten der transatlantischen Beziehungen sollten die EU und die USA ein schlankes Freihandelsabkommen und gleichzeitig eine Reform der Welthandelsorganisation WTO anstreben. Mit 164 Mitgliedern ist die WTO die beste Plattform, Wettbewerb und Freihandel herzustellen.
KurzPosition: Direktinvestitionen sichern Erfolg des Maschinenbaus
Ausländische Direktinvestitionen in Deutschland sichern ebenso wie deutsche Direktinvestitionen im Ausland den Erfolg des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus. Anders als in der EU schränken einige Wirtschaftsräume ausländische Investitionen aus wirtschaftlichen und politischen Gründen ein. Problematisch ist das, wenn gleichzeitig staatlich gelenkte und finanzstarke Investoren aus diesen Ländern bei uns aktiv werden. Das Gebot heißt „Reziprozität“, gleiche Bedingungen zum gemeinsamen Nutzen. Politisches Ziel muss es sein, überall gleiche Investitionsbedingungen wie in Europa zu erreichen.
KurzPosition: Jetzt Brexit gestalten
Der exportorientierte deutsche Maschinen- und Anlagenbau hat wie kaum eine andere Industrie von der wirtschaftlichen und politischen Einigung sowie dem Euro als Gemeinschaftswährung profitiert. Das Referendum der Briten für den Brexit hat die EU erschüttert. Auch zwei Jahre danach ist immer noch nicht völlig klar, wie die EU und das Vereinigte Königreich künftig zusammenarbeiten. Eine Sonderrolle des Vereinigten Königreichs darf es dabei nicht geben. Der Maschinenbau sagt „der Zusammenhalt der EU geht vor“ und fordert gleiche Wettbewerbsbedingungen in der EU27 und dem Vereinigten Königreich.
KurzPosition: Maschinenbau braucht aktive Außenwirtschaftspolitik
Der deutsche Maschinen- und Anlangenbau ist existenziell abhängig sowohl vom Export aus Deutschland heraus als auch von eigenen Aktivitäten direkt vor Ort in ausländischen Märkten. Über 40 Prozent der deutschen Produktion gingen 2017 direkt aus Deutschland in Drittstaaten außerhalb der EU. Wirtschaftlicher Wohlstand und soziale Sicherheit in Deutschland hängen von der Außenwirtschaft ab. Aufgabe der Außenwirtschaftspolitik ist es, den Export und Auslandsinvestitionen zu stärken.
KurzPosition: Mehr investieren, Exportstärke erhalten
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau trägt als weltweit führender Maschinenexporteur maßgeblich zum Exporterfolg Deutschlands bei. Dieser Erfolg ist nicht das Ergebnis wettbewerbswidriger Eingriffe, sondern Zeichen wettbewerbsfähiger Produkte.
KurzPosition: Welthandel sichert Wohlstand und Beschäftigung
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau setzt sich für offene Märkte und freien Handel überall auf der Welt ein. Die Unternehmen erwarten von der Bundesregierung ein deutlicheres Bekenntnis zum Freihandel als dies bei TTIP und CETA der Fall gewesen ist.
Boris Greifeneder
Boris Greifeneder
Strategie und Politik
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